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Zeitumstellung

Bereits 1784 hatte der spätere Präsident der USA, Bejamin Franklin den Gedanken einer Zeitumstellung. Er formulierte es zu dieser Zeit als Brief mit dem Titel „Die Kosten des Lichtes“ an einen Pariser Verleger. Bereits damals kritisierte er hohen Verbrauch an Kerzen. Wobei sich die Geschichte nicht darüber einig ist, ob es sich hier um einen ernstgemeinten Vorschlag oder, aufgrund des humorvollen Charakters des Briefes, doch eher um einen Scherz handelte.
Ernsthaftigkeit kann man jedoch William Willett unterstellen, der die Idee der Zeitumstellung im Jahr 1907 in seinem Brief „The Waste Of Daylight“ formulierte, jedoch die britische Regierung damals, trotz umfangreicher Lobbyarbeit, nicht zur Einführung der Sommerzeit bewegen konnte.
Die Zeitumstellung wurde erstmals 1916 im deutschen Reich, Österreich-Ungarn und auch in Irland eingeführt. Der englische Übersetzung des deutschen Wortes Zeitumstellung nämlich „Daylight Saving Time“ beschreibt den eigentlichen Zweck, nämlich die Anzahl der Stunden mit nutzbarem Tageslicht zu vergrößern („Tageslicht sparende Zeit“).
Im Jahr 1975 beschlossen viele Mitgliedsstaaten der damaligen Europäischen Gemeinschaft, dem Vorläufer der Europäischen Union die Einführung einer Sommerzeit. Die Zeitumstellung wird deshalb als eine der Auswirkungen der ersten Ölkrise 1973 betrachtet.
Erst Ende 1994 wurden die bis dahin unterschiedlichen Regelungen zur Zeitumstellung und Einführung der Sommerzeit in der Europäischen Union harmonisiert. Die einheitliche Sommerzeit gilt seitdem in allen EU-Mitgliedsstaaten, jedoch nicht in jenen Landesteilen, die nicht auf dem Gebiet des Europäischen-Kontinents selbst liegen, zum Beispiel in Französisch-Guayana.

Die Regeln für die Zeitumstellung

Die Zeitumstellung von der Winterzeit (Normalzeit) zur Sommerzeit  findet am letzten Sonntag im März statt. An diesem Sonntagvormittag werden dann die Uhren zu nächtlicher Stunde um genau 02:00 Uhr um eine Stunde vorgestellt also auf 03:00 Uhr.
Für uns bedeutet dies, dass der letzte Sonntag im März nur 23 Stunden hat, viel wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass wir eine Stunde weniger Schlaf haben wenn wir am Morgen wieder um 10:00 Uhr aufstehen.
Ein Trost für alle die um 02:00 Uhr arbeiten, haben sie doch an diesem Sonntag eine Stunde weniger Arbeitszeit.

Die Zeitumstellung von der Sommerzeit auf die Normalzeit (Winterzeit)  findet am letzten Sonntag im Oktober statt.
Um03:00 Uhr wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt, also auf 02:00 Uhr.
Die Langschläfer unter uns freut dies, denn wenn die am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr aufstehen, haben sie eine Stunde länger geschlafen.
Jedoch ist dieser Tag den Schichtarbeitern ein Graus, müssen sie doch eine Stunde länger arbeiten